Intermodale Umschlagterminals
Die Integration unterschiedlicher Verkehrsnetze und logistischer Systeme zählt zu den größten Herausforderungen der Mobilität von morgen. In diesem Sinne fördert die Brennerautobahngesellschaft den Ausbau intermodaler Infrastrukturen, die Straße, Schiene und Wasserstraßen effizient miteinander verbinden.
Neben dem Ausbau des Güterverkehrszentrums in Trient arbeitet das Unternehmen derzeit gemeinsam mit dem Quadrante Europa in Verona, einem der wichtigsten Logistikzentren Europas, am Bau eines neuen intermodalen Terminals in Isola della Scala. Ziel ist es, die Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene zu fördern und so den Schwerverkehr, die Emissionen und die Umweltbelastung entlang des Brennerkorridors zu verringern.
Isola della Scala liegt besonders strategisch günstig an den Verkehrsachsen zwischen Nord- und Südeuropa sowie zwischen Ost und West, was den Ort zu einem Logistikzentrum von großer internationaler Bedeutung macht.
Ergänzend zum intermodalen Verkehr zwischen Straße und Schiene richtet die Brennerautobahngesellschaft ihren Blick auch auf den Transport über Wasserstraßen. Zu den Projekten des Unternehmens gehört nämlich der Ausbau des Hafens von Valdaro, einer Infrastruktur, die Mantua über rund 136 km an ganzjährig befahrbaren Kanälen mit dem Meer verbindet, da es hier keine nennenswerten Pegelschwankungen gibt.
Ziel ist es, in Zukunft einen trimodalen Verkehrsknotenpunkt zu schaffen, der Straßen-, Schienen- und Binnenschiffsverkehr miteinander verbindet, wodurch die logistische Effizienz verbessert und ein zunehmend nachhaltiges und integriertes Verkehrssystem gefördert wird.