Autobahnmeistereien (CSA)
Bei den CSA handelt es sich um Einrichtungen, in denen Techniker, Arbeiter und Verkehrshilfskräfte mit den dazugehörigen Einsatzfahrzeugen stationiert sind. Insgesamt gibt es sechs solcher Standorte, die im Abstand von jeweils etwa 50 km strategisch angeordnet sind, um eine kontinuierliche Überwachung und Inspektion der Infrastruktur zu gewährleisten und erforderliche Instandhaltungsarbeiten zeitnah durchführen zu können.
Das Personal kümmert sich außerdem um die Aufstellung von Baustellenschildern und um Sonderdienste wie beispielsweise die Schneeräumung im Winter. In diesem Sinne sind die CSA mit Silos und Hallen zur Lagerung von Streusalz sowie mit Fahrzeugen zur Ausbringung von Auftaumitteln, Schneepflügen und Schneefräsen ausgestattet.
Die Verkehrshilfskräfte leisten insbesondere rund um die Uhr Hilfe und Unterstützung für die Autobahnnutzer, in Zusammenarbeit mit der Verkehrspolizei und unter der Koordination des CAU.
Für längere Staus oder Verkehrsüberlastungen schloss die Gesellschaft zudem entsprechende Vereinbarungen mit externen Hilfsorganisationen wie dem Weißen Kreuz, den Freiwilligen Feuerwehren und dem Roten Kreuz ab.
Drohnen
Um die Überwachung der Infrastruktur weiter zu verbessern, setzt das Unternehmen zudem eine Drohnenflotte ein, mit der Brücken, Viadukte und andere Bauwerke inspiziert werden können, ohne den Verkehr zu beeinträchtigen. Diese Technologie ermöglicht zudem topografische Vermessungen, die Überprüfung der Hangstabilität sowie die Erstellung digitaler 2D- und 3D-Modelle und speist ein fortschrittliches Informationssystem mit virtuellen Karten der gesamten Autobahnstrecke